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Wunschkennzeichen: 235 Euro, 15 Jahre, so läuft der Antrag
Ein Wunschkennzeichen kostet 235 Euro für die Bewilligung plus 23 Euro für die Tafeln und gilt 15 Jahre. Sie brauchen zwei Stellen: Die Zulassungsbehörde Ihres Hauptwohnsitzes bewilligt oder reserviert die Kombination, die Zulassungsstelle der Versicherung bestellt die Tafeln — Lieferzeit etwa vier Werktage.
Die meisten Missverständnisse beim Wunschkennzeichen entstehen, weil zwei verschiedene Stellen beteiligt sind. Hier der Ablauf in der richtigen Reihenfolge, die Regeln für die Kombination und was nach 15 Jahren passiert.
| Bewilligung | 235 Euro (200 Verkehrssicherheitsfonds, 14 Verwaltung, 21 Antrag) |
|---|---|
| Kennzeichentafeln | 23 Euro für Pkw |
| Verlängerung | 214 Euro für weitere 15 Jahre |
| Gültigkeit | 15 Jahre ab Zuweisung oder Reservierung |
| Reservierung | erlischt nach fünf Jahren, wenn nicht genutzt |
| Lieferzeit | etwa vier Werktage |
So kommen Sie zum Wunschkennzeichen
- Bei der Zulassungsbehörde beantragen — das ist die Behörde Ihres Hauptwohnsitzes, also Statutarstädten der Magistrat.">Bezirkshauptmannschaft, Magistrat oder in Polizeistädten die Landespolizeidirektion. Sie erhalten eine Bestätigung über Reservierung oder Bewilligung.
- Bei der Zulassungsstelle bestellen — mit dieser Bestätigung bei einer Zulassungsstelle der Versicherungen. Die Bestellung dauert etwa vier Werktage.
- Abholen — sobald die Tafeln bei der Zulassungsstelle eingetroffen sind.
Sie können das Kennzeichen sofort zuweisen lassen oder reservieren, etwa für ein Auto, das Sie erst kaufen. Eine nicht genutzte Reservierung erlischt nach fünf Jahren.
Welche Kombinationen sind erlaubt?
Vorne steht immer das Kürzel der Zulassungsbehörde und das Landeswappen — ein Buchstabe bei Landeshauptstädten, zwei bei allen übrigen. Rechts davon wählen Sie frei:
- drei bis sechs Zeichen je nach Kürzel und Tafelgröße, Pkw oder Motorrad
- muss mit einem Buchstaben beginnen und mit einer Ziffer enden
- Buchstaben und Ziffern je in einem Block nicht abwechselnd
Das Kürzel richtet sich nach Ihrem Wohnsitz, nicht nach Ihrem Wunsch. Welches Ihres ist, finden Sie im Kennzeichen-Verzeichnis.
Was passiert nach 15 Jahren?
Das Wunschkennzeichen erlischt automatisch. Einen Antrag auf Verlängerung für weitere 15 Jahre können Sie frühestens sechs Monate vorher bei der Zulassungsstelle stellen; er kostet 214 Euro. Alternativ beantragen Sie ein anderes Wunschkennzeichen oder steigen auf ein Standardkennzeichen um — dann zahlen Sie nur die neuen Tafeln.
Wird das Auto innerhalb der 15 Jahre abgemeldet, bleibt das Recht auf das Wunschkennzeichen bestehen. Sie können es auf das nächste Fahrzeug mitnehmen.
Behörde oder Zulassungsstelle — wer macht was?
In Österreich melden nicht die Behörden Autos an, sondern die Zulassungsstellen der Versicherungen. Sie handeln im Auftrag der Zulassungsbehörde und sind im Versicherungsbüro oder in eigenen Zulassungsbüros untergebracht. Die Zulassungsbehörde selbst — die Bezirkshauptmannschaft, der Magistrat oder in Polizeistädten die Landespolizeidirektion — tritt nur bei Sonderfällen wie dem Wunschkennzeichen in Erscheinung. Welche Behörde für Ihre Gemeinde zuständig ist, zeigt der Zuständigkeits-Finder.
Häufige Fragen
Kann ich ein Wunschkennzeichen verschenken?
Nein. Das Führen eines Wunschkennzeichens ist ein höchstpersönliches Recht. Wer es beantragt, muss auch später Zulassungsbesitzer sein.
Kann ich prüfen, ob meine Kombination frei ist?
Ja, bei der Zulassungsbehörde. Manche Länder bieten dafür eine Online-Abfrage an; verbindlich ist erst die Bewilligung.
Was kostet ein Wunschkennzeichen insgesamt?
Für einen Pkw 258 Euro: 235 Euro Bewilligung und 23 Euro Tafeln. Bei einem Kennzeichenwechsel am bereits zugelassenen Auto kommen 2,30 Euro für die neue Begutachtungsplakette dazu.
- oesterreich.gv.at — Wunschkennzeichen: Kosten, Ablauf, Kombinationen, Verlängerung · Stand 09.03.2026, abgerufen am 22.09.2026
- oesterreich.gv.at — Abkürzungen auf österreichischen Kennzeichentafeln
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